Impuls-Vortrag: Kinder-Segnung oder -Taufe?

Heute spricht Pastor René Mühe über das Segnen von Kindern anstelle der in unserem Kulturkreis üblichen Kindestaufe. Hintergrund ist das biblische Verständnis der Taufe: Verstehen, Umkehren, Taufen (Apostelgeschichte 2, 36-47). Wichtig dabei ist, dass der Täufling versteht auf welchen Namen er sich taufen lässt und dass er bereit dazu ist, sein bisheriges (sündiges) Leben hinter sich zu lassen, um als neuer Mensch wiedergeboren zu werden. Kinder können noch nicht verstehen. Deshalb werden in der Bibel die Kinder gesegnet – wie in Markus 10, 13-16 zu lesen ist.

Hier nochmal die in der Predigt erwähnte 5-Finger-Methode zum Bibellesen:

Suche Dir einen gemütlichen, stillen Platz. Schalte Dein Handy aus und beginne mit einem Gebet. Sag Gott einfach, dass Du jetzt da bsit und bitte ihn, Euch eine gute, gemeinsame Zeit zu schenken. Nun lies den Bibeltext, dann ein zweites Mal. Folgende fünf Schritte können Dich dabei leiten:

1. Daumen: Was gefällt dir am Text? Was findest Du gut / begeisternd?

2. Zeigefinger: Worauf macht dich der Text aufmerksam? Worauf will er Dich hinweisen oder ermahnen?

3. Mittelfinger: Was findest Du nicht so gut am Text? Worüber ärgerst Du Dich?

4. Ringfinger: Was sagt der Text über die Beziehung zwischen Gott und den Menschen / und Dir? Wo steckt in diesem Text eine Zusage / ein Versprechen von Gott?

5. Kleiner Finger: Was kommt in diesem Text zu kurz? Worüber hättest Du gerne mehr erfahren?

Beende diese Zeit mit einem Gebet.

Neu geboren im Freibad Rödinghausen

… nach dem Gottesdienst ging es heute bei sehr mildem Wetter und strahlenden Sonnenschein sofort ins Freibad Rödinghausen. Dort tauften wir unseren Bruder Christian. Damit wurde sein altes Leben begraben und sein neues Leben in Christus begann. Diesem bezeugenden Moment der Glaubenstaufe wohnten viele große und kleine Gemeindeglieder der FeG Bruchmühlen bei. Wir empfanden eine tiefe Dankbarkeit und emotionale Verbundenheit – auch bei dem anschließenden Segensgebet für den Täufling.
Anschließend gab es für alle eine Stärkung des leiblichen Wohls bei Kaffee und Kuchen.